Betriebliche Sozialberatung: Was ist das?

Betriebliche Sozialberatung: Was ist das?

Betriebliche Sozialberatung wird häufig auch betriebliche Sozialarbeit genannt. Obwohl dieses Feld der Sozialarbeit keineswegs neu ist, haben viele Führungskräfte noch nicht davon gehört. Dabei kann sie ein Erfolgsfaktor für nahezu jeden Betrieb sein, denn ihr übergeordnetes Ziel ist es, die Wirtschaftlichkeit des Betriebes zu erhalten und zu steigern.

Sie umfasst in erster Linie Beratungsleistungen und Diagnostik in sozialen Belangen, die die Belegschaft unkompliziert und niederschwellig in Anspruch nehmen kann.  Sie dient als Wegweiser zu individuellen Lösungsangeboten bei Problemen und Konflikten privater oder beruflicher Natur und ist eine erste professionelle und konkrete Hilfestellung.

Hilfestellung in schwierigen Situationen

Das Angebot lässt die Angestellten zudem spüren, dass die eigenen Führungskräfte sie wertschätzen und das dem Unternehmen das persönlihce Wohlbefinden der Belegschaft am Herzen liegt – immerhin bietet die Werksfürsorge, wie sie früher auch genannt wurde, den Angestellten wertvolle Unterstützung in den schwierigsten Situationen des Lebens.

Besonders in kleinen und mittleren Unternehmen kann eine soziale Alltagsberatung die Mitarbeiterzufriedenheit steigern, die Bindung an die Firma erhöhren und für höhere Produktivität sorgen.

Dabei gibt es öffentliche Unterstützungsangebote für solche Situationen. Berufstätige nehmen diese jedoch nur selten in Anspruch, unter anderem, weil sie häufig nicht die Zeit haben, diese Angebote zu suchen oder aufzusuchen. Hier kann die betriebliche Sozialberatung Hilfestellung leisten.

Ein alltägliches Beispiel

Stellen Sie sich vor, ein Familienmitglied eines Mitarbeiters erkrankt schwer und / oder wird zum Pflegefall. Der betreffende Mitarbeiter muss sich neben der Arbeit um eine Menge Angelegenheiten kümmern, mit denen er sich vorher noch nie befasst hat. Von der emotionalen Belastung ganz zu schweigen, kostet ihn die Situation Kraft und erfordert viel Konzentration.

Nach kurzer Zeit wird der Mitarbeiter weniger konzentriert bei der Arbeit sein, seine Motivation und Innovationsfreude werden schwinden. Der Job wird zur Belastung, weil die Pflege und alles damit verbundene mehr Zeit beansprucht, als er aufbringen kann. Die Folge sind Stress, Angespanntheit und sinkende Leistungen in der Firma, bis hin zu Burnout und Depressionen.

Wie die betriebliche Sozialberatung helfen kann

Mit einer qualifizierten und professionellen Ansprechperson im Betrieb bieten Sie Ihrer Belegschaft eine Anlaufstelle, die in derartigen Situationen beraten und Hilfestellung leisten kann. Sie informiert über Hilfsangebote, unterstützt bei der Beantragung geeigneter öffentlicher Angebote und spendet persönlichen Beistand und gibt Zuversicht.

Das Resultat sind zufriedenere Mitarbeitende, bessere Leistungen und eine geringere personelle Fluktuation und eine höhere Identifikation mit dem Unternehmen . Betriebliche Sozialberatung kann somit ein Schlüsselfaktor für Mitarbeiterzufriedenheit und gegen den Fachkräftemangel sein. Damit ist sie auch ein Faktor in der Zukunftssicherheit für Unternehmen. 

Nehmen Sie Kontakt auf

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